Sehenswertes in Ritterhude

Ritterhude hat mehrere architektonische und unter Denkmalschutz stehende Kostbarkeiten zu bieten.

Ritterhuder Schleuse – Das Tor zum Teufelsmoor
Die Ritterhuder Schleuse wurde 1874/75 gebaut, um die Hammeniederung vor Überflutungen zu schützen. Seit 1985 steht sie unter Denkmalschutz. Sie wird auch als das „Tor zum Teufelsmoor“ bezeichnet, weil sie von den Torfkahnschiffern auf dem Weg zum Weg zum Teufelsmoor passiert wurde. Zur Zeit des Schleusenbaus gab es um die 1.500 Torfkähne im Moorgebiet. In der Hochsaison fuhren täglich ca. 500 mit Torf beladene Fahrzeuge durch das "Tor zum Teufelsmoor".  Heute laden Torfkähne auf der Hamme zu einer Reise in die Vergangenheit des „Kulturlandes Teufelsmoor“ ein.

Dammgut
Das Dammgut, Riesstraße 61
1309 wurde zum ersten Mal von einer Burg an der Stelle des heutigen Dammgutes berichtet. Die Burg wurde als Pfahlbau in einer Graft mit Zugbrücke erbaut und war durch einen Kanal mit der Hamme verbunden. Hier wohnte die Familie von der Hude. Das Dammgut wurde in seiner Vergangenheit mehrere Male umgebaut. Heute ist das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ein privater Wohnsitz und nur zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit zugänglich.
Der Garten kann nach telefonischer Vereinbarung täglich während des Gartenjahres besucht werden. Der Eintritt für Einzelpersonen und Familien ist frei. Für Gruppen (5-20 Personen) werden Führungen gegen eine Gebühr von 25 Euro angeboten.

Kontakt: Dorothea v. Rex-Gröning, Riesstraße 61, 27721 Ritterhude, Telefon 04292/ 819186
www.route-der-gartenkultur.de/cms2/index.php/news/content/view/full/183.html

Ritterhuder Mühle
Die Ritterhuder Mühle wird zu einer Begegnungsstätte mit einer Aussichtsgalerie ausgebaut. Besuchern soll die Mühle nach Anmeldung offenstehen und zu einem Blick über die Hammewiesen bis nach Bremen und Worpswede einladen. Informationen über den Stand des Umbaus erhalten Sie unter www.ritterhuder-muehle.de.

Die sechs Riesgebäude
Rathaus, Riesschule, Pfarrhaus, Riesturnhalle, ehemaliges Postamt (heutige Sozialstation), Lindenapotheke

Die Geschichte der in Ritterhude geborenen Gebrüder Ries klingt wie ein modernes Märchen. Die beiden Brüder wanderten Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika aus. Sie schafften es, in New York ein Vermögen zu erwirtschaften, indem sie äußerst sparsam lebten und Gewinne an der Börse anlegten und später als Teilhaber im Savoy Hotel eintraten. Sie fühlten sich ihrem Heimatort aber immer stark verbunden und zeigten sich äußerst großzügig. In den Jahren 1912 bis 1931 stifteten sie der Gemeinde Ritterhude die Mittel zur Errichtung der sechs Riesgebäude.

Rathaus
Der Garten des Rathausvorplatzes wurde nach französisch-barockem Vorbild und einem Hauch von Italien gestaltet. Niedrige Buchsbaumhecken umsäumen Pflanzen wie Rosen und Lavendel. Auf fein geharkten Wegen können Sie die Blütenpracht verschiedener Stauden bewundern. 1990 und 1996 wurde die ‚kleine Rathaus-Oase’ als „vorbildlich“ ausgezeichnet und in die Broschüre Gärten Europas – Der Weg ins Grüne (110 Gärten und Parks zwischen Nordsee und Heide)- aufgenommen.
www.gaerten-europas.de

St. Johannes Kirche
Die Kirche lädt  tagsüber von 9:00 bis 17:00 Uhr zwischen Ostern und Erntedank zum Anschauen, Ausruhen, zur Andacht und Besinnung ein. Gelegentlich finden auch Konzerte statt.



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Historischer Ortsrundgang

Machen Sie einen Spaziergang durch Ritterhude, vorbei an den verschiedenen Riesgebäuden, und entlang der Hamme. Überqueren Sie dabei die beiden Brücken: Dammbrücke und Schlossbrücke. Eine ausführliche Broschüre zu diesem Rundgang ist unter der Reihe „Wege in die Kulturlandschaft zwischen Elbe und Weser“ für Ritterhude erschienen und im Bürgerbüro / Rathaus, bei uns oder online erhältlich. www.landschaftsverband-stade.de/faltblatt45.html

Auf Wunsch führt der Heimat- und Bürgerverein Ritterhude informative und unterhaltsame Rundgänge durch.
Kontakt: Frau Monsees
Tel.-Nr. 04292/2715



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