Ausflüge an Land

Auf diesen Unter­seiten möchten wir Ihnen Tipps für Ausflüge in Ritter­hude und der Um­gebung geben. Die ab­­wechslungs­reiche Land­schaft kann mit dem Fahr­rad, aber auch zu Fuß er­kundet werden.

Viele der Rad- und Wander­wege führen dicht an die Naturschutz­gebiete und der Blick auf die Land­schaft ist vom Hamme- oder Wümme­deich einfach schön. In der leicht hügeligen "Bremer Schweiz" genießen Sie den den An­blick von idyllischen Fluss- und Bach­tälern.

Wenn Sie es lieber gemütlich mögen oder die Fahrrad­tour mit einer Moor­express­fahrt ver­binden möchten, der ist bei uns genau richtig. In der Gäste­information Ritterhude er­halten Sie Tickets für diesen historischen Zug. Sie sind sich nicht sicher, ob sie von Stade mit dem Fahr­rad wieder zuück nach Ritterhude finden - kein Problem: bei uns können Sie Rad­karten "rund ums Teufels­moor" kaufen.

Sie mögen es ruhig und besinnlich? Bei einem Spaziergang durch Alt-Ritterhude mit den historischen Gebäuden und entlang der Hamme lässt sich wunder­bar ent­spannen - probieren Sie es aus.

Wanderungen in Ritterhude

Der Moorexpress: Eine Legende lebt...

Melkus in Ritterhude

Sehenswertes in Ritterhude

Historischer Ortsrundgang

Machen Sie einen Spazier­gang durch Ritterhude, vorbei an den ver­schiedenen Ries­gebäuden, und entlang der Hamme. Überqueren Sie dabei die beiden Brücken: Damm­brücke und Schloss­brücke.

Eine Faltblatt mit dem Titel "Ritterhude - Geschichte" zu diesem Rundgang ist 2001 innerhalb der Reihe „Wege in die Kultur­landschaft zwischen Elbe und Weser“ für Ritterhude er­schienen.

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Ritterhuder Schleuse – Das Tor zum Teufelsmoor

Dammstraße
Die Ritterhuder Schleuse wurde 1874/75 gebaut, um die Hamme­niederung vor Über­flutungen zu schützen. Seit 1985 steht sie unter Denk­mal­schutz, da ihre Geschichte eng mit der Erschließung und Kultivierung der Flussniederung der Hamme und Wümme verknüpft ist. Sie wird auch als das „Tor zum Teufels­moor“ be­zeichnet, weil sie Anfang des 18. Jahrhunderts von den Torf­kahn­schiffern auf dem Weg zum Teufels­moor passiert werden musste. Zur Zeit des Schleusen­baus gab es um die 1.500 Torfkähne im Moor­gebiet. In der Hoch­zeit fuhren täglich circa 500 mit Torf beladene Kähne in Richtung Bremen und zurück durch dieses Tor. Heute laden Torfkähne auf der Hamme zu einer Reise in die Vergangenheit des Kulturland Teufelsmoor ein.

Das Dammgut

Riesstraße 61
1309 wurde zum ersten Mal von einer Burg an der Stelle des heutigen Dammgutes berichtet. Die Burg wurde als Pfahlbau in einer Graft mit Zugbrücke erbaut und war durch einen Kanal mit der Hamme verbunden. Hier wohnte die Familie von der Hude. Das Dammgut wurde in seiner Vergangenheit mehrere Male umgebaut. Heute ist das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ein privater Wohnsitz und nur zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit zugänglich.

Ritterhuder Mühle

Windmühlenstraße 16
Die Ritterhuder Mühle wurde zu einer Begegnungsstätte mit einer Aussichtsgalerie ausgebaut. Besuchern steht die Mühle nach Anmeldung offen und lädt zu einem Blick über die Hammewiesen bis nach Bremen und Worpswede ein. In unregelmäßigen Abständen finden kleine Konzerte in der Mühle statt und die Räume der Mühle können für kleine Familienfeiern angemietet werden. Informationen zum Veranstaltungsprogramm und Ansprechpartner für die Anmietung finden Sie auf der Website der Ritterhuder Mühle.

Die sechs Riesgebäude

Rathaus, Riesschule, Riesturnhalle, Pfarrhaus, (ehemalige) Postamt und eine Apotheke.
Riesstraße, Goethestraße
Die Geschichte der in Ritterhude geborenen Gebrüder Ries klingt wie ein modernes Märchen. Die beiden Brüder wanderten Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika aus. Sie schafften es, in New York ein Vermögen zu erwirtschaften, indem sie äußerst sparsam lebten und Gewinne an der Börse anlegten und später als Teilhaber im Savoy Hotel eintraten. Sie fühlten sich ihrem Heimatort aber immer stark verbunden und zeigten sich äußerst großzügig. In den Jahren 1912 bis 1931 stifteten sie der Gemeinde Ritterhude die Mittel zur Errichtung der sechs Riesgebäude. Vor dem Rathaus wurde den Gebrüdern zum Dank und zur Erinnerung ein Denkmal gesetzt.

Ritterhuder Rathaus

Riesstraße 40
Das Rathaus steht unter Denkmalschutz und ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Der Garten des Rathausvorplatzes wurde nach französisch-barockem Vorbild und einem Hauch von Italien gestaltet. Niedrige Buchsbaumhecken umsäumen Pflanzen wie Rosen und Lavendel. Auf fein geharkten Wegen können Sie die Blütenpracht verschiedener Stauden bewundern. 1990 und 1996 wurde die ‚kleine Rathaus-Oase’ als „vorbildlich“ ausgezeichnet und in die Broschüre Gärten Europas – Der Weg ins Grüne (110 Gärten und Parks zwischen Nordsee und Heide)- aufgenommen.

St. Johannes Kirche

Riesstraße 54
Die Kirche lädt tagsüber von 9:00 bis 17:00 Uhr zwischen Ostern und Erntedank zum Anschauen, Ausruhen, zur Andacht und Besinnung ein. Gelegentlich finden hier auch Konzerte statt. Besonders sehenswert sind die Grabsteine und -platten aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie die Sonnenuhr von 1703.

Das Schlossenbrückensiel

Goethestraße 8 (vor der Riesschule)
Das Schloss­brücken­siel ist ein kultur­historisches Zeugnis des Wasser­baus in Ritterhude. Die Bekannt­machung zum Bau dieses Siels stammt aus dem Jahr 1899. Als das Siel 2008/2009 aus Alters­gründen abge­brochen und durch ein neues Siel ersetzt werden musste, wurden die Sand­stein­quader und das alte Sieltor ein­gelagert. Im Hinblick auf die Sicherung von Kultur­erbe im Rahmen des Regionalen Ent­wicklungs­konzeptes (REK) der Kultur­land­schaften Osterholz wurde dieses historische Bau­werk mit Hilfe von finanziellen Mitteln der EU der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Sieltor und die Sand­stein­quader wurden 2012 im Orts­kern von Ritterhude wieder aufgebaut und veranschaulichen den Aufbau und die Funktion eines Siels. Normaler­weise ist nur ein kleiner Teil  sichtbar, da der größte Teil eines eingebauten Siels mit Erde oder Wasser bedeckt ist.

Das Dammgut
Das Dammgut
Die Ries-Apotheke
Die Ries-Apotheke
Das Rathaus
Das Rathaus
St. Johannes-Kirche
St. Johannes-Kirche